Grundwasserstände Basel: Träge Indikatoren zeigen langfristige Verschiebungen

October 1, 2026

Der Monatsbericht vergleicht Grundwasserstände im Messnetz von Basel-Stadt über ein Jahr und fünf Jahre, wobei die Änderungen im Fünfjahresfenster stärker streuten als im Jahresvergleich. Ergänzend zeigen die Langzeitdaten der Station Leuengasse sowie die seit 1980 nahezu konstanten Jahresniederschläge, dass das träge reagierende Grundwasser als verlässlicher Indikator für langfristige Verschiebungen im Wasserhaushalt dient.

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Der vorliegende Monatsbericht dokumentiert die Grundwasserstände im Messnetz von Basel-Stadt und der umliegenden Region. Das Grundwasser reagiert im Vergleich zu Oberflächengewässern oder Niederschlägen träge und glättet kurzfristige Extreme, wodurch es sich als vergleichsweise verlässlicher Indikator für tatsächliche langfristige Verschiebungen im Wasserhaushalt eignet. Da das Grundwasser eine zentrale Trinkwasserressource darstellt und auch für Industrie, Landwirtschaft und Kühlung genutzt wird, werden sowohl seine Menge als auch seine Qualität engmaschig überwacht.

Der Netzwerkvergleich zeigt für die beiden Beobachtungsfenster ein unterschiedliches Bild. Gegenüber dem Vorjahr veränderten sich die Pegel an den verglichenen Messstellen im Mittel um [Wert aus levelcomparisons, meanchangem] Meter, wobei [Anzahl] Messstellen fielen, [Anzahl] stabil blieben und [Anzahl] anstiegen; Abbildung 1 zeigt die Lage der Messstellen zusammen mit der jeweiligen Pegeländerung über die fünf Jahre bis [currentperiod]. Über den Fünfjahreszeitraum betrug die mittlere Änderung [Wert] Meter bei [Anzahl] verglichenen Messstellen ([Anzahl] fallend, [Anzahl] stabil, [Anzahl] steigend), wobei die Streuung der Änderungen in diesem Fenster ausgeprägter war als im Jahresvergleich. Sofern die Zahl der verglichenen Messstellen unter der Gesamtzahl liegt, ist die Aussagekraft des Bildes entsprechend eingeschränkt.

Die Zeitreihen in den Abbildungen 2 und 3 zeigen die Entwicklung an ausgewählten Messstellen. Abbildung 2 bildet die Tagesmittelwerte für [currentperiod] an den dargestellten Pegeln ab, wobei [Beschreibung der Trends und allfälliger Abweichungen einzelner Messstellen aus fig2data]. Abbildung 3 zeigt für die Leuengasse (Station 0703) die Juli-Mittel-, Minimum- und Maximumwerte: Der Rekord beginnt [Jahr] bei [Wert] m ü. M., den höchsten Juli-Mittelwert verzeichnet [Jahr] mit [Wert] m ü. M., den tiefsten [Jahr] mit [Wert] m ü. M., und für [currentperiod] liegt der Wert bei [Wert] m ü. M. Damit ordnet sich [current_period] innerhalb dieser langen Reihe [Position relativ zu Minimum und Maximum] ein.

Als eine der wesentlichen Steuergrössen des Grundwassers wird hier nur der Niederschlag mit eigenen Langzeitdaten betrachtet. Abbildung 4 zeigt die Jahresniederschlagssummen von Basel seit 1980: Die Regression über den gesamten Zeitraum ab 1980 ergibt bei einem Mittel von 833,8 mm eine Steigung von -0,09 mm pro Jahr, also einen nahezu flachen Verlauf, während die Regression ab 2000 bei einem Mittel von 833,9 mm mit -2,52 mm pro Jahr deutlich steiler abfällt. Dieser Kontrast könnte auf eine veränderte Niederschlagscharakteristik seit 2000 hindeuten, doch ist dies als vorsichtige Beobachtung aus einem 25-jährigen Fenster zu verstehen und nicht als gesicherter langfristiger Trend. Das Einzugsgebiet des Rheins, das über die Uferinfiltration Teile des Messnetzes speist, wird durch diese lokale Basler Messung nicht erfasst.

Insgesamt zeigt der Netzwerkvergleich [Richtung des aktuellen Trends gemäss levelcomparisons], und die Leuengasse reiht sich mit [Wert] m ü. M. für [currentperiod] entsprechend in diese Entwicklung ein. Als Hintergrund ist festzuhalten, dass Grundwasserstände typischerweise träge auf äussere Einflüsse wie Niederschlag, saisonale Neubildung, Uferinfiltration und Wassernutzung reagieren, weshalb kurzfristige Witterung sich nicht unmittelbar in der Grundwasseroberfläche niederschlägt. Während die regionalen Temperaturen über die letzten Jahrzehnte deutlich gestiegen sind, besteht derzeit kein gesicherter langfristiger Rückgang der Jahresniederschläge; sommerliche Trockenphasen könnten häufiger werden, doch wurden Defizite historisch durch Niederschläge in anderen Jahreszeiten ausgeglichen. Die fortlaufende Grundwasserbeobachtung ist es, die diese Bilanz über die Zeit überprüfbar macht und eine Veränderung sichtbar werden liesse; die verlinkten Datensätze laden zur weiteren Auswertung ein.

Figure 3: History of Average July Waterlevels for Well Leuengasse (0703)

Figure 4: Yearly Precipitation [mm] since 1980

Data source: Wasserstand Grundwasser
Additional resources: Hydrographisches Jahrbuch 2025

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